Alexis Le Dressay, Mitbegründer von Eugen Systems, spricht in dem berühmten englischsprachigen Blog über die Ursprünge des Wargame-Konzepts: „Wargame steht ganz in der alten Tradition der typischen ‚Wargames‘ aus den 90er Jahren, weswegen wir uns für diesen Namen entschieden haben. Es sollte ein Spiel mit einer enormen Anzahl an Einheiten und vielen unterschiedlichen Werten für jede von ihnen entstehen.“ Zu den zahlreichen Einflüssen zählt laut Alexis Le Dressay unter anderem Panzer General (was die 150 Quadratkilometer großen Karten betrifft) und Men of War (in Punkto strategisches Kampfmanagement).
Das heißt jedoch nicht, dass sich bei Wargame alles nur um Nostalgie dreht: „Wie jeder ambitionierte Entwickler lag es natürlich auch uns daran, das bereits etablierte Genre mit Innovationen und Verbesserungen zu bereichern […], als wir uns dieses Thema vorgeknöpft haben.“ Joe Robinson, der Verfasser des Artikels, beendet diesen mit lobenden Worten über das Spiel von Eugen Systems: „Es wäre schön, wenn Wargame eine Signalwirkung hätte, die die längst vergessenen Zeiten der 2D-Hexfeldspiele wieder aufleben lässt und für neue Spiele sorgt, bei denen ebenfalls Strategie in ihrer reinsten Form groß geschrieben ist.“
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